Browser Update

Dieser Blog wurde soeben mit einem Script von http://www.browser-update.org ergänzt, welche veraltete Browser erkennt und den Benutzer darauf aufmerksam macht. Finde ich eine tolle Aktion, die unterstützt werden muss!

Die SUISA hat eins an der Waffel…

und unsere Parlamentarier tun nichts dagegen.

Wie unfair und unsinnig der neue „Gemeinsame Tarif 4d“ der SUISA ist, haben ja schon diverse in Ihren Blogs berichtet.

Das schlimmste daran (ausser, dass es nicht verhindert wurde) finde ich jedoch, dass die Tarife im 2004 festgelegt wurden, ab morgen in Kraft treten und für die nächsten 22 Monate fix sind.

Die „Vergütung“ ist ja auf den eingebauten Speicher zu entrichten. Gehen wir mal davon aus, dass fürs gleiche Geld jedes Jahr die doppelte Menge an Speicher erhältlich ist und dieser Speicher in einem „Mediaplayer“ fix eingebaut ist oder damit verkauft wird, geben sich die folgenden Rechenbeispiele:

  • ein 8 GB Flash Speicherkarte kostet heute um CHF 120.–, ab morgen zahlt der Kunde zusätzlich CHF 38.25 an die SUISA, ein Aufschlag von 32 %.
  • kostet eine 32 GB Speicherkarte im Frühling 2009 etwa gleich viel, kassiert die SUISA CHF 153.– dafür – also ein Aufschlag von 127.5 %.
  • eine 500 GB Festplatte kostet heute um CHF 150.–, ab morgen zahlt der Kunde zusätzlich CHF 173.– an die SUISA, ein Aufschlag von 115%
  • kostet ein 2 TB Festplatte im Frühling 2009 etwa gleich viel, kassiert die SUISA CHF 692.–, also ein Aufschlag von 461 %!

Ich denke, dazu gibt es nicht mehr viel zu sagen, die Zahlen sprechen für sich und gegen den Tarif der SUISA…

Lösungen für die nächsten 2 Jahren:

  • Das Referendum dagegen ergreifen
  • Den Kauf von Mediaplayern, welche unter die Regelung fallen, boykottieren. Es gibt genügend Alternativen (MP3-Player mit austauschbaren Speicherkarten, Musik-Handys, Media-Center PCs)

Projekt digitaler Bilderrahmen

Inspiriert von diesem Projekt, habe ich mir zum Ziel gesetzt, aus dem alten Compaq Armada 1750 Laptop meiner Frau ebenfalls einen digitalen Bilderrahmen zu basteln.

Also zuerst einmal testen, mit wie wenig Komponenten der Laptop noch läuft. Diskettenlaufwerk, Akku und Festplatte raus und Damn Small Linux von CD gebootet. Sieht schon mal sehr gut aus. Auch ohne Tastatur lässt sich der Laptop ohne Fehlermeldung booten. Diese sollte ich am Schluss auch nicht mehr brauchen, da ich vorhabe, das Teil mit VNC fernzusteuern, falls Eingriffe nötig sein sollten.

Meine Idee ist es, anstatt einer Harddisk eine CompactFlash Karte zu benutzen, um den Geräuschpegel zu minimieren und das CD Laufwerk ebenfalls entfernen zu können. Ein entsprechender Adapter habe ich gefunden und bestellt. Mehr dazu sobald dieser geliefert wurde…

Einen Linux Treiber für meine Netopia 3D-Reach Wireless Karte habe ich ebenfalls gefunden, mal schauen ob ich es mit meinen minimen Linux Kenntnissen fertig bringe, diesen dann auch zu kompilieren und installieren…

Fotos des Gebastels werden bestimmt folgen!

Kindergarten

Die Pendlerzeitung 20minuten hat wohl genug von den Kommentaren und Korrekturen seines Watchblogs Pendlerblog. Wie im Kindergarten (du bist böse, du darfst nicht in mein Haus) leitet nun 20min alle Links vom Pendlerblog auf www.20min.ch zu einem Blog kritischen Artikel der Süddeutschen Zeitung um.

Einer der wirksamsten PR Kampagnen für den Pendlerblog überhaupt!

Da ging der Schuss wohl nach hinten los, lieber (Ex-)Mitarbeiter von 20min.

Bandbreite teilen

Kollege P.F. aus V. hat mich auf eine Idee gebracht, auf die ich selbst hätte kommen sollen. Bei grösseren Sportanlässen (sprich WM oder Tour de Doping France) hatten wir bisher immer das Problem, dass wir das im Büro auf unseren hochauflösenden Monitoren in einem kleinen Fenster unten rechts mitverfolgen wollten. Zuhause auf dem PC mit TV-Karte und dem Windows Media Encoder einen Stream einrichten und im Büro schauen hatten wir schnell geschafft, nur ist ja die Upstream-Bandbreite der gängigen Breitbandanschlüsse in der Schweiz zu klein, damit dann mehrere User von diesem Stream profitieren könnten.

Eines morgens kam P. dann mit dieser Zeichnung zu mir:

stream.jpg

«Wäre es nicht möglich, den Stream mit einem PC hier im Büro zu empfangen und diesen von dort dann weiter zu verteilen?» Nach ein paar Versuchen hatten wir dann die von mir aus gesehen optimale Lösung. Ein PC empfängt den Stream von Internet (mit 300 kbps) und spielt ihn mit VLC ab. Gleichzeitig wird dieser Stream als UDP Multicast (ebenfalls mit VLC) im Netzwerk zur Verfügung gestellt und jeder im LAN kann diesen Stream (wieder mit VLC) empfangen.

Das nenne ich effiziente Bandbreiten-Nutzung!